Djazia Satour

Geboren 1980 in Algier, der algerischen Metropole mit der weltberühmten Kasbah, verbrachte Djazia Satour ihre Jugend mit Châabi, westlichem Pop und Opernmusik. Als Teenager zog sie nach Grenoble, wo sie erste musikalische Schritte als Sängerin einer Gnawa-Band machte, die den Sound aus dem Maghreb mit Reggae mischte. Ihre eigene musikalische Reise begann, als sie bezaubert von der Musik der arabischen Welt, verführt vom Timbre des Oud und mit der erwachten Liebe zum Chanson und der Black Musik ihrer neuen Heimat die Welt des „maqâmat“, die Kunst der Improvisation entdeckte und einen persönlichen Ansatz entwickelte, der es ihr ermöglichte, ‚zwischen den Welten’ ihre eigenen Gefühle auszudrücken.
Sie sieht sich als Stimme der Stimmlosen und erzählt in arabischer und englischer Sprache selten gehörte Geschichten über Deportation, Exil und Migration, sowie Erinnerungen an geliebte und entfremdete Menschen und Orte aus einer neuen Perspektive – eine Kosmopolitin, die ihre Herkunft nicht vergessen hat und aus ihren zwei Welten eine eigenständige Musik entwickelt hat.

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