1. Türchen

Henrik Freischlader

Nicht stattfindende Livekonzerte haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren auch Deutschlands Bluesgitarrist Nr.1 Finanzen und Nerven gekostet, aber nicht den musikalischen Antrieb. Henrik Freischlader hat diese Zeit nicht nur für zwei neue Alben, auf denen er fast alle Instrumente selbst einspielte, genutzt, sondern auch eine Super-Single, „It would be better for the bad to be good“, veröffentlicht, und in den, wie er sagt „guten alten Bekanten“ Armin Alic (Bass/ehem. Söhne Mannheims), Hardy Fischötter (drums/ehem. Susan Weinert, Charlie Mariano) und Moritz Fuhrhop (Hammond/ehem. Blues Company) eine großartige neue Band gefunden.
Noch erfreulicher: Die aufgestaute Energie macht sich, seit er wieder auf der Bühne steht, in höchst intensiven Konzerten explosionsartig Luft. Will heißen: die Reise geht wieder stark in Richtung Blues-Rock plus eine ordentliche Dosis Funk – Gary Moore, Jimi Hendrix und Nile Rogers lassen grüßen.