Nachdem er im letzten Jahr wieder mit seiner alten Band Irie Révoltés unterwegs war, kommt Mal Élevé als Solokünstler zu uns. Seine Name ist Programm, „schlecht erzogen“ ist nicht nur seine Musik, eine dreckige Mischung aus Reggae, Ska, Rap und Punk, sondern vor allem auch seine „linksversifften“ Texte. Der Mann hat eine Botschaft. Oder zwei. In seinen Songs wendet er sich gegen die miesen Ismen dieser Welt, gegen Faschismus, Kapitalismus, Rassismus und Sexismus – und dementsprechend hat er seine weit über 500 Auftritte nicht nur in Konzertsälen und auf den größten Festivalbühnen absolviert, sondern auch auf unzähligen Demos und politischen Aktionen – etwa auf dem sagenumwobenen G20-Gipfel vor der Roten Flora. Musik ist seine Waffe. Mal Élevé bringt den Protest auf die Bühne, weil die gelebte Solidarität eines Konzerts von echtem Aktivismus nur eine Faustbreite entfernt ist.
