Die dänisches Band propagiert Kosmopolitismus, Gemeinschaftlichkeit und eine entschiedene Multikulti-Attitüde und ihre Musik ist das passende ästhetische Äquivalent dazu – eine höchst organische Verbindung aus Reggae, Funk, Jazz und westafrikanischem Highlife. Als Schülerband gegründet, haben sie sich schon früh professionalisiert, so dass sie bereits am Anfang ihrer Karriere als Opener für ihre erklärten Vorbilder The Black Seeeds auf die Bühne dürfen. Reisen nach Kenia, Brasilien und Ghana sind Teil ihrer musikalischen Weiterentwicklung. Auf dem vorletzten Album „Anyankofo“ drehen sie den Spieß um und laden Gäste aus Westafrika zu sich ins Studio ein, um mit ihnen zu musizieren. Auf ihrem aktuellen Album „Would It Be The Same“ kämpfen sie für eine offene Gesellschaft, ohne sie gäbe es letztlich auch ihr elegantes, leichtfüßiges Crossover nicht. Es wäre schade drum.
