„Baba Said“, ihr Solidaritäts-Song für die zivilen Proteste im Iran („Woman, Life, Freedom“), macht die Deutsch-Iranerin 2022 quasi über Nacht international bekannt. Im selben Jahr wird Mina Richman mit ihrer Debüt-EP „Jaywalker“ als beste Newcomerin für den popNRW-Preis nominiert. Durch Supportshows für Maxim, Anna Calvi, Alice Merton und Auftritte bei prominenten Festivals wie dem „Crossroads“ kommt die junge Bielefelderin ziemlich herum und das hinterlässt Spuren. „In bemerkenswert facettenreichen Songs, mit denen sie Indie-Pop, Soul und bisweilen sogar Blues und Hip-Hop streift, schlägt sie einen Bogen vom Privaten zum Politischen und findet so mit spielerischer Leichtigkeit den Sweetspot zwischen Selbstreflexion und Empowerment“, laudiert das „Westzeit“-Magazin. Queerness, Feminismus, kulturelle Heimatlosigkeit – in Mina Richmans Songs ist das Schwere eingängig und bisweilen sogar amüsant.
